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Forschen in einer anderen Welt
!!! POSTPONED !!!
In der globalisierten Hochschullandschaft orientieren sich viele Universitäten weltweit an westlichen Normen, unter anderem westlichen Standards zu Good Governance und guter wissenschaftlicher Praxis. Dabei prallen diese Normen außerhalb der privilegierten Länder und Institutionen des „Globalen Nordens“ häufig auf Gesellschaften mit völlig anderen, zum Teil konträren Prägungen und Normen. Was bedeutet es, in einem solchen Umfeld als westlich geprägte(r) Wissenschaftler*in zu arbeiten? Wie gelingt es, mit tradierten Normen konstruktiv umzugehen und Brücken zu bauen? Was bedeutet es, eine multiethnische Arbeitsgruppe zu führen? Wo liegen Grenzen, deren - gut gemeinte - Überschreitung Beteiligte möglicherweise überfordert? Ist es überhaupt ratsam, in einer an Performance Metrics orientierten, neoliberalen Wissenschaftslandschaft in ein solch schwieriges Umfeld zu wechseln?
Der Workshop basiert auf Erfahrungen im Südpazifik und andern Ländern des „Globalen Südens“. Auf dieser Grundlage werden u. a. anhand ausgewählter, erlebter Szenen Handlungsmöglichkeiten besprochen und diskutiert. Zugleich bietet er Raum für Gespräche über Wege der Entscheidungsfindung zur Frage „Soll ich im Entwicklungsforschungs-Kontext arbeiten - oder lieber nicht?“
Referent: Prof. Dr. Hans Juergen Boehmer
Leibniz Universität Hannover
Nienburger Straße 17
- Editor, Endangered Species Research (ESR)
- IUFRO Taskforce 'Monitoring Global Tree Mortality Patterns and Trends'
- IUFRO Working Group 4.02.01 'Resource data for the tropics'



