GRADE Initiative "Interpretation mit der Dokumentarischen Methode"
Forschungsschwerpunkte - Treffen - Veranstaltungen
Ziel und thematischer Schwerpunkt
Die Initiative wurde im Sommer 2023 gegründet und stellt eine Plattform zum Austausch, Vernetzung und Unterstützung für Promovierende und Post-Docs dar, die im Rahmen qualitativ-empirischer Forschungsprojekte die Dokumentarische Methode anwenden.
Im Fokus der Initiative steht die Auseinandersetzung mit der Methodologie und methodischem Vorgehen der Dokumentarischen Methode. Außerdem dient sie der Diskussion und Reflexion aller Schritte der Dokumentarischen Methode anhand der gemeinsamen Interpretation empirischen Materials, das die Mitglieder einbringen können. Zu jeder Sitzung werden Vorlagen (Transkriptpassage und Interpretation) verschickt, die von den Teilnehmenden vorbereitet und in der Sitzung diskutiert werden. Auch ist es möglich, das eigene Projekt in einem frühen Stadium vorzustellen oder die geplante Erhebung (bspw. Leitfäden) zu diskutieren. Weiterhin setzen wir uns regelmäßig anhand der gemeinsamen Textlektüre mit der Methodologie der Dokumentarischen Methode auseinander.
Über die regelmäßigen Sitzungen hinaus haben wir bisher auch einen Workshop zur Typenbildung, eine Forschungswerkstatt und eine Schreibwoche organisiert.
Materialformen
Gruppendiskussionen, Interviews (problemzentriert oder biografisch-narrativ), Feldprotokoll, evtl. auch Bilder und Videografie.
Arbeitsweise und Treffen
Wir sind eine Gruppe von acht Personen und treffen uns an jedem zweiten Montag im Monat von 10.00-15.30 Uhr auf dem Campus Westend. Interessent*innen und neue Mitglieder sind herzlich willkommen.
Kontakt
Wenn ihr mit der Dokumentarischen Methode arbeitet oder arbeiten wollt und Interesse habt, bei der Initiative mitzumachen, schreibt uns eine E-Mail (dokmethffm@web.de). Sprecherinnen der Initiative sind Clara Eidt und Ina Braune.
Mitglieder
Laura Amelong - FB03 Gesellschaftswissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt a. M.
Arbeitstitel der Dissertation: Rekonstruktion der (impliziten) Bedeutung von Religion in der Aushandlung sozialer Grenzen in muslimischen und nicht-muslimischen Jugendfreundesgruppe
Ina Braune – FB03 Gesellschaftswissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt a.M.
Arbeitstitel der Dissertation: Geschlecht in der Klinik. Eine empirische Rekonstruktion professioneller Orientierungen in der Psychosomatik
Clara Eidt – Universitätsmedizin Rostock
Arbeitstitel der Dissertation: Geburtshilfliches Handeln im Praxiseinsatz: eine rekonstruktive Untersuchung subjektbezogener Orientierungen von Studierenden der Hebammenwissenschaft“; Betreuung: Prof. Dr. Dorothea Tegethoff, Universitätsmedizin Rostock
Marie-Luise Fahr – Institut für Erziehungswissenschaften, Universität Gießen
Arbeitstitel der Dissertation: Dialektik der Geschlechterarrangements - Der Einfluss von Apps auf Aushandlungsprozesse von Paaren in der Haus- und Sorgearbeit
Lena Mazurkiewicz – FB04 Erziehungswissenschaften, DFG-Graduiertenkolleg Doing Transitions, Goethe-Universität Frankfurt a.M.
Arbeitstitel der Dissertation: Beratungsweiterbildung als Übergang. Eine Analyse der Professionalisierungs- und Habitualisierungsprozesse
Kristina Reinhardt – FB04 Erziehungswissenschaften, Institut für Pädagogik der Elementar- und Primarstufe, Arbeitsbereich Literalität und einwanderungsbedingte Mehrsprachigkeit, Goethe-Universität Frankfurt a.M.
Arbeitstitel der Dissertation: Die Bedeutung von Sprache(n) und Religion für die Identität – Selbstverständnis von jüdischen mehrsprachigen Jugendlichen
Inga Wiemann – FB04 Erziehungswissenschaften, Institut für die Pädagogik der Sekundarstufe, Goethe-Universität Frankfurt a.M.
Arbeitstitel der Dissertation: Umgang mit Mehrsprachigkeit und sprachlicher Heterogenität am Gymnasium
Ender Yilmazel – FB03 Gesellschaftswissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt a.M.
Arbeitstitel der Dissertation: Rahmen staatlicher Kulturation. Eine wissenssoziologische Rekonstruktion migrationsbezogener Orientierungen zentraler Akteur:innen der deutschen Bildungslandschaft
Abgeschlossene Dissertationen:
Melinda Aldemir – FB04 Erziehungswissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt a.M.
Titel der Dissertation: Wahrnehmung von und Umgang mit ePortfolioarbeit im pädagogischen Vorbereitungsdienst – ein Medium zur Förderung der Lehrer*innenprofessionalität?
Leonie Stoll – Fachgebiet Migrations- und Bildungssoziologie, Technische Universität Dortmund
Titel der Dissertation: Muslimisch. Migrantisch. Aktivistisch. Reaktionen und Strategien im Umgang mit Diskriminierung zwischen sozialer Aushandlung und politischer Artikulation. Eine praxeologisch-biografische Untersuchung.



